Offener Brief an Politik und Verwaltung

Sehr geehrte Frau Bezirksstadträtin Herrmann,sehr geehrter Herr Bezirksstadtrat Schmidt,sehr geehrter Herr Butzke,sehr geehrte Damen und Herren, bezugnehmend auf das am 15. November 2018 vorgestellte überarbeitete Entwicklungskonzept Rummelsburger Bucht möchten wir hiermit eine Stellungnahme der Spree:publik​, der Interessensvertretung der nichtkommerziellen Sport- und Freizeitboote Berlins, abgeben. Das vorgestellte Entwicklungskonzept für die Friedrichshain-Kreuzberger Seite der Rummelsburger Bucht, ist vornehmlich ein Umweltentwicklungskonzept. Aus Überzeugung achten die ​Spree:publik ​und ihre Mitglieder auf Schutz und Erhalt von Umwelt und Natur. Entsprechend unterstützen wir Naturschutz- und Naturerfahrungsräume in der Rummelsburger Bucht.Leider berücksichtigt das Entwicklungskonzept aber weder umfassende Stadtentwicklungsaspekte noch die Entwicklung von Kultur- und Freiräumen. Wir stellen deshalb in Frage, dass in Anbetracht der aktuellen Entwicklung rund um die Rummelsburger Bucht und dem hohen Nutzungsdruck auf eine der letzten innerstädtischen Freiflächen, das Naturentwicklungskonzept in der jetzigen Form ausreichend ist. Wir fordern einen ganzheitlichen Ansatzes, der die verschiedenen Interessen, Bedürfnisse und damit auch Bezirksverwaltungen und Interessensvertreter (Bürgerinitiativen, Atelierbeauftragte, Kunst- und Gewerbetreibende, Naturschutzorganisationen, Kulturinitiativen etc.) mit einbezieht. Zum Beteiligungsverfahren:Aus unserer Perspektive ist durch wenige, aber sehr laute Stellungnahmen von Anwohnern der Halbinsel Stralau während des seit 2017 laufenden Beteiligungsverfahrens massiv Stimmung gegen ankernde Boote, die an der Stralauer Spundwand etablierten Kulturflöße und Hausboote sowie die bunten Aktivitäten auf dem…

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Boote gegen rechts

Berlin, 23. Mai 2018 · Pressemitteilung Als Zusammenschluss Berliner Boots- und Floßkollektive zeigen wir am 27.5. auf der Spree in Berlin-Mitte Flagge gegen die faschistische und rassistische Hetze der AfD. Wurde noch vor drei Monaten die als „Marsch der Frauen“ propagierte, letzte AfD-Demo in Berlin erfolgreich blockiert, wird für Sonntag erneut von rechts mobilisiert. Unter dem Motto „Zukunft für Deutschland“ wollen angeblich 10.000 Teilnehmer*innen vom Hauptbahnhof bis zum Brandenburger Tor marschieren. Damit soll der Schulterschluss der AfD mit rechten Sammlungsbewegungen wie Pegida und Identitären salonfähig werden. Gemeinsam wehren wir uns gegen die autoritäre, rückwärtsgewandte und diskriminierende Umstrukturierung der Gesellschaft auf politischer und institutioneller Ebene. So treten wir entschlossen gegen die Aushöhlung von Menschen- und Minderheitenrechte, auch durch die sogenannte parlamentarische Mitte, ein und verurteilen die scheinheilige Vereinnahmung von Frauenrechten und Meinungsfreiheit zu Gunsten rechter Argumentationsstrategien. Diese Umstrukturierung bedeutet die Etablierung von völkischem Gedankengut, Rassismus, Heteronormativität und Nationalismus in unserer Gesellschaft sowie die Verstärkung von Repression, Stigmatisierung und Diskriminierung gegenüber all jenen, die nicht dazugehören sollen. Kara Hauser, Pressesprecherin der Wasserdemo Nie Wieder! Boote gegen Rechts: „In dem derzeitigen autoritären Umbau der Gesellschaft erkennen wir Deutschlands Vergangenheit. Nie Wieder! Wir wollen eine solidarische und gemeinsame Zukunft für Alle!“ Wir kommen auf dem…

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