Über uns

Die Spree:publik

Wir, die Berliner Kunst- und Kulturflößer*innen, haben uns in der Spree:publik zusammengeschlossen. Wir veranstalten Konzerte, betreiben schwimmende Ateliers, Kunst- und Integrationsprojekte, Kulturräume – und vieles mehr, was das Leben in einer bunten und weltoffenen Stadt auszeichnet.

Spree:publik-Boote waren bereits Teil der DOKUMENTA, fuhren mit dem Goethe Institut nach Amsterdam und brachten Theater in abgelegene Dörfer Brandenburgs.

Als Verband der Kunst- und Kulturflöße und der unkommerziellen Freizeitschifffahrt in Berlin setzen wir uns seit vielen Jahren für die partizipative Nutzung der Gewässer ein. Denn jenseits der kommerziellen Ausflugsschifffahrt ist der Zugang zum Wasser in Berlin nur an wenigen Stellen möglich. Wir wollen die physischen Barrieren des Spreeufers abbauen.

Leider bedrohen Gentrifizierungsprozesse und Großbauprojekte die letzten Kultur- und Freiräume auf dem Wasser im gleichen Maße, wie dies auch an Land der Fall ist. Wir sind gemeinwohlorientiert und wollen mit unserer Arbeit bestehende Zugangsmöglichkeiten zum Wasser für alle bewahren und weitere, neue schaffen. Die Spree:publik ist dabei stets an konstruktiven Lösungen interessiert und bemüht sich um breite Partnerschaften.


Ankerverbot: Statement zum Gerichtsurteil

Am 5. März 2026 hat das Berliner Verwaltungsgericht unsere Klage gegen das Stillliegeverbot (“Ankerverbot”) zurückgewiesen.

Wir hatten 2025 geklagt, weil es unverhältnismäßg ist, dass Boote auf der Bucht permanent bemannt sein müssen. Gleichzeitig löst die Verordnung keins der bestehenden Probleme auf der Bucht. Die Verordnung verfehlt ihr Ziel völlig.

Wir halten das Urteil für ein falsches Signal für die verträgliche Nutzung der Gewässer.

Denn Menschen, die verantwortungsvoll auf der Bucht leben, werden kriminalisiert, während die echten Probleme, die auch Anwohnende beklagen, dadurch nicht gelöst werden.

Wir haben konkrete Vorschläge gemacht, wie sich die Lage für alle verbessern könnte. Diese zu ignorieren und stattdessen an unwirksamen Maßnahmen festzuhalten, halten wir für falsch.

Das ganze Statement lest ihr hier


Umweltschutz

Umweltschutz und Nachhaltigkeitsprinzipien sind in unserer Arbeit fest verankert. Wir befreien die Berliner Gewässer regelmäßig von Müll und Unrat. Hunderte Leihräder, E-Scooter (mit samt ihrer giftigen Akkus) und viele Tonnen Schrott holen wir jedes Jahr aus den Berliner Gewässern.

Durch Partnerschaften mit Umweltschutzorganisationen (NABU, Clean River Project, etc.) und Bildungsträgern & KiTas engagieren wir uns für Naturbildung. Unsere Veranstaltungen laufen mit grünem Strom vom Solarfloß Taubenhaucher.

Freier Hafen für Kunst und Kultur

Unser Ziel ist die Gründung eines freien Hafens für Kunst und Kultur im Rummelsburger See: wir wollen einen Ort am Wasser, für alle Berliner*innen, einen Ort des Austausches, niederschwelliger Kulturangebote und Verweilgelegenheiten. Der Hafen wird einzigartige Möglichkeits-, Bildungs-, Forschungs- und Werkräume für die Entwicklung zukunftsfähiger Modelle natur- und bürgernaher Stadtgestaltung schaffen.

Spenden

Wenn euch unser Engagement gefällt, könnt ihr uns sehr gerne mit einer Spende unterstützen. Die Spenden helfen, die Kosten für unsere Cleanups / Reinigungsaktionen und unsere Kultur-Veranstaltungen zu stemmen. Einfach via Paypal an spenden@spreepublik.org. Vielen Dank!