Projekt

Wo kommen wir her?

Die Nutzung der Berliner Gewässer war lange Zeit einem privilegierten Kreis von Akteur*innen vorbehalten. Seit etwa 2011 ist ein starker Zuwachs an individuellen und kollektiven Eigenbauten (Sportboote, Flöße, etc.), sowie ufernahen und gemeinwohlorientierten Projekten zu verzeichnen. Diese Entwicklung sehen wir als sehr positiv und förderungswürdig an, da sich viele der Aktiven in Erholungs- und Freizeitnutzung, sowie partizipativen und inklusiven Projekten aus Kultur, Kunst, Bildung, Wissenschaft und Politik engagieren.

Wofür stehen wir?

Die Spree:publik als zivilgesellschaftliches Bündnis engagiert sich für die partizipative Nutzung der Berliner Gewässer, denn „schiffbare Gewässer darf jeder zur Schiff- und Floßfahrt benutzen“ (§ 28, BWG).

Wir betrachten es als wünschenswert, dass die homogenen Nutzungsstrukturen der Berliner Oberflächengewässer aufbrechen, an Diversität zunehmen und sich die Vielfalt der einzelnen Aktiven auch hier widerspiegelt. Von der schwimmenden Wagenburg bis zu privaten Bootsnutzung sollte allen ein gleichberechtigter Zugang zur innerstädtischen soziokulturellen Ressource Wasser ermöglicht werden.

Was machen wir?

Wir setzen uns dafür ein, dass innerstädtische Wasserlagen im Hinblick auf die Erholungs- und Freizeitnutzung, Kunst und Kultur, sowie die öffentliche Zugänglichkeit des Wassers über die Uferbereiche hinaus, in gesellschaftlicher Teilhabe möglich wird.